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24. Februar 2016

Steiner AG klagt vor Handelsgericht Zürich

Bau-Mehrkosten von CHF 58.5 Mio. wegen gravierender Planungsfehler seitens der Bauherrschaft

Steiner AG hat gegen die PSP Properties AG und die Löwenbräu-Kunst AG als Bauherren des Projekts Löwenbräu Klage in der Höhe von insgesamt CHF 58.5 Mio. eingereicht. Zuvor hatte PSP das Angebot seitens Steiner abgelehnt, vorbehaltlos Vergleichsverhandlungen aufzunehmen. Die Mehraufwendungen sind das Resultat gravierender Planungsfehler seitens der Bauherrschaft. Die Position von Steiner wird durch externe Gutachten gestützt.

Im Auftrag der Bauherrschaft hat die Steiner AG seit Mitte 2010 das Löwenbräuareal in Zürich in 14 ineinandergreifenden komplexen Teilprojekten renoviert und neu bebaut. Zahllose Mängel in den vorgegebenen Planungsunterlagen, die in der Submissionsphase durch Steiner nicht hatten festgestellt werden können, führten während der Bauzeit zu erheblichen Mehraufwendungen und Terminverschiebungen mit hohen finanziellen Konsequenzen für die Steiner AG.

Trotz einer 48-monatigen Vorbereitungs- und Planungsphase der renommierten Bauherrschaft und ihrem Architekten- und Planungsteam musste Steiner im Zuge der Bauarbeiten immer wieder Korrekturen an den Planungsunterlagen vornehmen. Wie sich erst im Laufe der Bautätigkeit herausstellte, war das Ausschreibeverfahren mit über 10’000 Einzelpositionen im Leistungskatalog teilweise markant fehlerhaft bzw. unvollständig und widersprüchlich. Die Fehlerquellen und deren immense Auswirkungen auf die Realisation des Bauprojektes wurden von Steiner im Detail untersucht. Die Analysen und Schlussfolgerungen von Steiner werden durch externe Gutachten bestätigt. 

Steiner hat zunächst versucht, die unzähligen auftretenden Probleme mit Nachforderungen zu adressieren. Die Bauherrschaft hat jedoch die von Steiner erhobenen Ansprüche grösstenteils abgelehnt und damit deren Bemühungen um eine partnerschaftliche Lösung zurückgewiesen. Eine erste Forderung in zweistelliger Millionenhöhe wurde bereits im Dezember 2013 geltend gemacht. In einem weiteren Schritt hat Steiner die Aufnahme von Vergleichsverhandlungen angeregt. Auch dieses Gesprächsangebot hat die Bauherrschaft ausgeschlagen. Nachdem alle Versuche von Steiner zu einer einvernehmlichen Lösung gescheitert waren, blieb Steiner keine andere Wahl, als die Forderungen auf dem Rechtsweg geltend zu machen.

Um den vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Bauherrschaft nachzukommen und das Projekt zu vollenden, hat Steiner namhafte zusätzliche finanzielle Mittel aufgewendet. Steiner hat zudem die Rechnungen aller Subunternehmer im Bauprojekt Löwenbräu, soweit unbestritten, beglichen. Das Projekt wurde im Dezember 2015 der Bauherrschaft übergeben.


Steiner AG
Steiner AG, einer der führenden Projektentwickler und Total- und Generalunternehmer (GU/TU) in der Schweiz, bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Neubau, Umbau sowie Immobilienentwicklung an. Das 1915 gegründete Unternehmen hat über 1'200 Wohnbauprojekte, 540 Geschäftsliegenschaften, 45 Hotels und 150 Infrastrukturanlagen wie Universitäten, Schulen, Spitäler, Gefängnisse und Altersheime errichtet. Die Steiner AG hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Genf, Tolochenaz, Luzern und St. Gallen vertreten.

Disclaimer
Die in der vorliegenden Medienmitteilung geäusserten Erwartungen beruhen auf Annahmen. Die effektiven Ergebnisse können davon abweichen. Diese Medienmitteilung erscheint in Deutsch, Französisch und Englisch. Die deutsche Version ist bindend. 

Auskünfte für Medien
Claude Sulser, Head HR & Corporate Communications, Steiner AG 
Telefon: +41 58 445 20 00, claude.sulseranti spam bot@steineranti spam bot.ch

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